Ein großer Klang für Petershausen

ORGELFILMNACHT

09.09.2023 20:00 Uhr, Kirche St. Gebhard

Handlung: Ein junges Paar trifft in einem Gasthaus einen Fremden, der kein anderer ist als der Tod. Als die Frau den Speiseraum verlässt und wieder zurückkommt, ist ihr Bräutigam mit dem Fremden verschwunden. Auf der Suche nach ihm gelangt sie zu dessen Haus und versucht, Ihren Geliebten zu retten. Der Tod gewährt ihr Einlass und erzählt, dass er eigentlich des Tötens müde (daher „der müde Tod“), aber dazu gezwungen sei.

Er gibt Ihr mehrere Aufgaben, mit deren Lösung sie ihren Geliebten retten könnte, doch sie scheitert immer. Als letzte Chance bietet der Tod ihr an, ihren Mann zurück ins Leben zu holen, indem sie ihm innerhalb einer Stunde ein anderes Leben bringt. Die Frau findet jedoch niemanden. Zuletzt steht das Spital der Stadt in Flammen und ein Baby ist in Gefahr. Statt es dem Tod zu überlassen, rettet sie es jedoch und opfert sich selbst. Dadurch wird sie im eigenen Flammentod mit dem Geliebten vereint.

„Fritz Langs 1921 gedrehtes Stummfilmwerk ist eine expressionistisch-romantische, volksliedhafte, thematisch einfache Parabel von der Liebe, die stärker ist als der Tod, in außergewöhnlich ausdrucksstarken Bildern von großer Schönheit. Alle Filmfreunde sollten dieses Werk gesehen haben.“ (Evangelischen Filmbeobachter, 1969)


Eintritt 13 Euro, Jugendliche, Studierende und Inhabende des Konstanzer Sozial- bzw. Pflegefamilienpasses 8 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei
Freie Platzwahl.
Vorverkauf im Pfarrbüro St. Gebhard und bei Buchkultur Opitz.
Abendkasse 1 Stunde vor Konzertbeginn.


Johannes Mayr (geboren 1963)

studierte 1981-1987 katholische Kirchenmusik in Stuttgart, u. a. bei Rudolf Walter, Ludger Lohmann und Willibald Bezler. 1990-2001 wirkte er als hauptamtlicher Kirchenmusiker mit Dekanatsauftrag in Bad Wurzach, 2001 bis 2011 in Stuttgart (St. Fidelis), dort ab 2004 als Regionalkantor. Von 1992 bis 2007 war er als Lehrbeauftragter für liturgisches Orgelspiel/Orgelimprovisation in Augsburg (Leopold-Mozart-Konservatorium/ Musikhochschule Nürnberg-Augsburg) tätig.

Seit 2004 nimmt er einen Lehrauftrag an der Tübinger Hochschule für Kirchenmusik für Orgelliteraturspiel und Liturgisches Orgelspiel wahr. Seit 2009 lehrt er Orgelimprovisation an der Stuttgarter Musikhochschule. Seit 2011 ist er Domorganist an der Konkathedrale St. Eberhard Stuttgart. 2015 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor, 2018 die Ernennung zum Honorarprofessor.

Als Orgelimprovisator erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er war Preisträger beim Wettbewerb "Orgelspiel im Gottesdienst" in Rottenburg (1988), beim Südwestfunk-Orgelimprovisationswettbewerb und beim Internationalen Orgel-Improvisationswettbewerb zu zeitgenössischer Kunst "Wandlung der Formen" in Regensburg (jeweils 1998). Erste Preise erhielt er beim Europäischen Orgelimprovisationswettbewerb in Schwäbisch Gmünd (1989), beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Montbrison/Frankreich 1991 und beim Internationalen Orgelwettbewerb "Orgel ohne Grenzen" in Dudelange/Luxemburg 2009. Einladungen zu Konzerten und Kursen führten ihn in verschiedene europäische Länder sowie nach  Rußland, Südkorea und China.

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